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Kohleausstieg: Wohlstand verspielen für Klimaschutz

Die von der Regierung berufene Kohlekommission hat einen „Ausstiegs-Plan“ für die Kohleverstormung vorgelegt: nach 2038 soll es keine Kohleverstromung mehr geben. Und das, nachdem wir bereits bis 2022 einfach mal bereits 9,5 Gigawatt Kernkraft (ca. 13% der Stromerzeugung!) vom Netz genommen haben. Das genial-simple Konzept dahinter ganz offensichtlich: wozu Kraftwerke, wenn der Strom doch aus der Steckdose kommt! Also können wir ganz beruhigt einfach mal 50% unserer Stromerzeugung ersatzlos still legen. Da braucht es natürlich keine Überlegung, wie all die fehlenden Kapazitäten ersetzt werden. Genialer Plan! Und alle jubeln, die Regierung und natürlich auch unsere Medien. Wird alles sicher noch viel besser laufen, als die Energiewende, ist ja von Experten erdacht.

Was nur hab ich hier eigentlich verpasst, dass bis auf mich alle klatschen? In der Politik scheinen nur FDP und AfD nicht so begeistert von dem Plan zu sein. Aber sonst anscheinend alle?

Warum vermisse ich in dem Bericht, wie der Ausstiegs-Plan nun im Detail funktionieren soll? Geld verstreuen alleine wird es kaum richten. Wind und Sonne fallen als Ersatz für Grundlast und regelbare Stromerzeugung aus, denn die liefern nur sporadich nach Laune des Wetters Strom. Hat die Kommission etwa eine Art schwarzes Energie-Loch gefunden, das wir nur anzuzapfen brauchen? Wo finde ich das? Das würde dann auch erklären, warum man Fachleute wie Ingenieure in solchen Kreisen nicht beteiligt, denn die haben eh immer nur Zweifel. Ohne die stört niemand, der nachfragt, wie es denn funktionieren soll. Und überhaupt: schließlich geht es um Klimaschutzl! Also basta! Und wer will schon zum Klimaleugner oder Rechtsradikalen verurteilt werden?

Die Medien, deren Aufgabe es eigentlich wäre, auf Fehler der Politk hinzuweisen, haben sich längst selbst dem Klimaschutz untergeordnet und huldigen alles, sobald der Begriff „Klimaschutz“ drauf steht, egal welcher Inhalt drin ist. Ist Klimaschutz nun eine Art Öko-Stahlinismus, worüber man erst gar nicht diskutieren darf?

Der „Kohleausstieg“ wird so jedenfalls nicht funktiionieren, es sein den, es passiert ein Wunder. Aber bis 2038 ist es ja noch eine Weile hin. Bis dahin gilt einfach mal wieder: „wir schaffen das!“. Die Kommssion lieferte zumindest das von Regierung und Medien Gewünschte. Lösungsansätze braucht es nicht, wozu auch, interessiert doch sowieso keinen. Alles was dem Klimaschutz dient, wird von unseren Medien nicht hinterfragt oder kritisiert, sondern nur gehuldigt. Was soll auch passieren, welcher Journalist versteht denn noch wissenschaftliche Zusammenhänge? Die Suppe auslöffeln darf am Ende im Regelfall der Steuerzahler.

Verantwortlich dafür, dass solcher Unfug in die Welt gesetzt wird, ist letztlich der Wähler selbst, der gerne schöne grüne Märchen glaubt und dafür sogar Scharlatanen hinterher läuft, statt sich anstrengede Kritik anzuhören, von womöglich auch noch bösen “Rechten“. Widerstand gegen so manchen Öko-Unfug vernehme ich nur noch aus Reihen von FDP oder der AfD, den bösen „Klimaleugnern“. Alle anderen jubeln, will man doch gerne bei den Guten sein.

Wenn die CO2-Einsparung so wichtig ist, warum steigen wir dann nicht zuallererst aus dem Kernkraft-Ausstieg wieder aus? Das brächte an CO2-Einsparungen rund die Hälfte vom gesamten Kohleausstieg. Und er würde nicht nur nichts kosten, sondern sogar Geld bringen, weil man die Silllegungszahlungen an die Kernkraftbetreiber nicht mehr bezahlen müsste. Warum wird dieser einfache und effektive Weg nicht mal diskutiert?

Ich mag mich ja irren, aber mit der absurden Forderung des Kohleausstiegs liefert die Regierung die wohl best-mögliche Wahlwerbung beispielsweise für die AfD in Sachsen, einem Bundesland, für das die Kohleförderung von großer Bedeutung ist. Für wie dumm will man uns eigentlich verkaufen? Da dürfen sich dann die Urheber dieser Planwirtschaft nach öko-stalinistischem Konzept nicht wundern, wenn schon im Herbst die AfD zur stärksten Parteil in Sachsen wird.

Der Kohleausstieg Deutschlands vermindert die weltweite CO2-Emmission vielleicht um etwa ein Tausendstel, bringt also für den Klimaschutz so gut wie nichtsl. Dafür würde aber Deutschlands Wohlstand in großem Maße verspielt (Kosten dürften über die Jahre viele Hundert Milliarden Euro betragen!) und die Gesellschaft gespalten. Meine Meinung dazu: wer hierzu klatscht, hat für mich definitiv einen an der Klatsche!

Unten findet sich der Link zum „Abschlussbericht“ der Kommission „Wachstum, Struktur und Beschäftigung“: satte 336 Seiten! Wieso nur finde ich in dem gesamten Inhalt keine funktionierenden Lösungsansätze, wie die Kohlestromerzeugung ersetzt werden soll? Dafür reichlich abwegige Forderungen, absurde Annahmen und unrealistische Erwartungen. Ist ja auch egal, weil kaum jemand sich die 336 Seiten antun dürfte.

Hier finden Sie den Bericht:

https://www.kommission-wsb.de/WSB/Redaktion/DE/Downloads/abschlussbericht-kommission-wachstum-strukturwandel-und-beschaeftigung.pdf?__blob=publicationFile&v=4

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