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Wie die Medien ihre Glaubwürdigkeit verspielen…

Vergangenen Montag Nacht strahlte die ARD ihren als Reportage bezeichneten Beitrag „Autoland abgebrannt – wie die Branche ihre Zukunft verspielt“ aus (in der Mediathek der ARB bis 24.10.2017 abrufbar). Der Titel sagt eigentlich schon alles. Weil es keine sinnvollen Argumente für die Elektromobilität gibt, geht es erst gar nicht um Sachargumente, sondern vielmehr um Lobbyismus und Verschwörungungen, wie uns Politik und Industrie das Elektroauto vorenthalten wollen. Und letztlich ist mal wieder das böse, böse Kapital vor allem schuldig.

Geht es in unseren Medien um die Elektromobilität, wird erst gar nicht überlegt, woher der ganze Strom für die Elektroautos kommen soll, wenn gleichzeitig auch noch unsere Kern- und Kohlekraftwerke abgeschaltet werden sollen. Wir hätten ja heute schon sooo viel überschüssigen Ökostrom. Und schon morgen würden die Wunderakkus entwickelt, die sich in wenigen Minuten aufladen lassen. Nur: wozu dann all diese Forderungen nach Subventionen und Verboten, wenn das Elektroauto am Ende billiger und besser wäre?

Ebenso tabu ist die Tatsache, dass die Elektroautos ein Vielfaches an Kohlendioxid ausstoßen, weil sie auf absehbare Zeit fast ausschließlich mit Kohlestrom fahren werden, wie z.B. hier ausführlich erläutert. Die Menge an Ökostrom, den es braucht, damit auch die E-Autos CO2-frei fahren, wird es leider nicht geben. Selbst wenn es einen endlosen Geldregen gäbe, dürfte es auch weit über 2030 hinaus nicht gelingen, eine so gigantische Menge an regenerativem Strom zu erzeugen, sodass auch der Verkehr regenerativ betrieben werden könnte. Diese Problematik wird nirgends auch nur ansaztweise erwähnt.

Ein emissionsdfreies Fahren mit Elektroautos wird es schon deshalb nicht geben, weil die dafür nötigen regenerativen Stromerzeugungsanlagen so unbezahlbar wären, dass unser Land spätestens auf halbem Weg dort hin bereits bankrott wäre. Die Kosten für die teuren E-Autos und den Aufbau der ebenso kostspieligen Ladeinfrastruktur kämen noch oben drauf. In Folge dieses Wahnsinns würde Deutschland in eine Wirtschaftskrise gezwungen, in der es alle möglichen Probleme geben wird. Aber der Umweltschutz wird dann mit Sicherheit nicht mehr zu den drängenden Problemen gehören. Ein Verprassen unseres Volksvermögens für Energiewende und Elektromobilität würde letzten Endes in eine gigantische Umweltzerstörung führen, die man sich kaum ausmalen kann.

Unsere Autoindustrie würde weniger darunter leiden, dass sie nur noch teurere E-Autos ab verkaufen dürfte. Diese würde sie allzugerne freiwillig produzieren, wenn es einen Markt dafür gäbe. Die teuren und nur begrenzt tauglichen Elektroautos kann und will sich aber kaum einer leisten. Ein Verbot neuer Autos mit Verbrennungsmotor würde Deutschlands Straßen in der Folge in ein zweites Kuba verwandeln: die bestehenden Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor würden zu einem wertvollen und knappen Gut. Sie würden plötzlich gepflegt, damit sie ewig weiter fahren. Wollte man zur Abhilfe dieser Folge einfach Autos mit Verbrennugnsmotor ganz verbieten, ergäben sich wohl gar ein Straßenbild wie in Nordkorea, ganz ohne Individualverkehr. Eine finanzielle Förderung der Elektromobilität würde zudem zur Utopie, denn weder Staat noch Bürger hätten in der Krise noch Geld. Eine Forderung nach einem Verbot von Verbrennungsmotoren würde zwangsläufig den wohl größten Wohlstandsverlust, wenn nicht gar den Bankrott unseres Landes erzwingen. Gleichzeitig wäre es das Ende jedweden Umweltschutzes.

Was mich an all diesen absurden Ökophantatereien jedoch erst wirklich schockert, ist die Tatsache, dass bei uns offensichltich kaum mehr jemand in der Lage zu sein scheint, nur einen Hauch über den Tellerrand hinaus zu sehen, wenn solcher Unfug in die Welt gesetzt wird. Obwohl es längst offensichtlich ist, dass das Elektroauto weder umweltfreundlich ist noch in nächster Zukunft in der Lage sein wird, eine sinnvolle Alternative zu werden, laufen all unsere Medien wie Lemminge solch lächerlichen Utopien hinter her. Nicht mal die leiseste Kritik. Es wird erst gar nicht versucht, Argumente abzuwägen. Egal ob gewollt oder aus Unfähigkeit. Geht es in unseren Medien um Energie oder Verkehr – egal ob Funk oder Print -, werden fast nur noch grüne Märchen publiziert. Wo bleiben beispeilsweise die kritischen Beiträge, die die wahrlich idiotischte Idee nach einem Verbot des Verbrennungsmotors ab 2030 für neue PKWs vernünftig thematisieren? Ist der grüne Lobbyismus so mächtig oder für wie blöd halten unsere Medien die Menschen eigentlich?

Liebe Journalisten, macht einfach so weiter, wenn Ihr die verbliebene Glaubwürdigkeit unserer Medien und Euren Ruf auch noch ganz verspielen wollt. Denn statt „Autoland abgebrannt“ sollten wir längst „Ökoland abgebrannt“ lesen, damit es am Ende nicht „Medienland abgebrannt“ heißt.

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