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Mit dem Klimaschutz geht „Die Linke“ unter

Die Linke ist der große Verlierer der beiden gestrigen Landtagswahlen in Brandenburg und Sachsen. Sie hat in Brandenburg satte 7,9% auf 10,7% und in Sachsen sogar 8,5% auf nur noch 10,4% verloren. Für mich war das abzusehen, siehe meinen Beitrag „Die neue Linke: Öko-Stalinismus ersetzt den Sozialismus“. Radikaler Klimaschutz ist sinnlose Wohlstandsvernichtung und damit das Gegenteil von sozialer Politik. Wer als linke Partei dennoch seinen Wählern erzählt, dass Klimaschutz mit sozialer Politik vereinbar sei, darf sich nicht wundern, wenn die Wähler doch nicht jeden Unfug glauben. Wie ignorant muss man eigentlich sein, in Bundesländern mit Braunkohletagebau den Klimaschutz zu preisen?

Schlimmer noch für die Linke: die Grünen sind längst eine extrem linke Partei. Wer radikalen Klimaschutz fordert und auch sonst links orientiert ist, der wählt längst grün.

Der Fehler, als linke Partei sich für idiotischen, nationalen Klimaschutz stark zu machen, dürfte kaum mehr zu heilen sein: verschachert die Linke weiterhin die Arbeitsplätze um die Braunkohle für den Klimaschutz, verliert sie weiter. Stellt sie sich nun nachträglich gegen den Klimaschutz, bestätigt sie indirekt die Politik der AfD. Die Situation für die Linke ist somit nun in etwa die Selbe wie die der SPD: beide Parteien laufen immer mehr den Grünen hinterher und unterscheiden sich zudem immer weniger voneinander. Beide Parteien machen sich überflüssig. Beiden könnte bald die 5%-Hürde drohen. Als Rettung könnte dann eine Fusion der beiden dienen. Nur wie lange?

Die totale Ignoranz über Sinn und Unsinn bezüglich dem Klimaschutz scheint aber unbeirrt weiter zu gehen: weder die Politiker der Linken noch die Journalisten wollen den Widerspruch von Klimaschutz und Wohlstand erkennen. Stattdessen werden weiter Märchen erzählt und die Zuschauer und Wähler für dumm verkauft.

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