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Klimaschutz: warum alle nur schwafeln aber nicht handeln

Fridays-for-Future beklagt, dass die Politik nur redet, aber nicht handelt. Warum handelt die Politik denn nicht? Zögert sie vielleicht, weil sie weiß, dass regionales Handeln dem Klima nichts bringt außer viel Streit in unserer Gesellschaft?

Der Klimaschutz birgt nämlich ein grundsätzliches Dilemma: einerseits fordert seine Umsetzung Opfer, andererseits macht er nur Sinn, wenn er global durchgesetzt wird. Regional begrenzter Klimaschutz produziert damit sinnlose Opfer. Eine regionale Dekarbonisierung bringt dem Klima nichts, die wirtschaftlichen Folgen daraus würden wir dennoch zu spüren bekommen.

Sobald die Leute die Folgen des Klimaschutzes zu spüren bekommen, fangen sie an, selbst nachzudenken. Dann wird aus der Klimadebatte, die heute auf Idioten-Niveau geführt wird, eine Diskussion mit vernünftigem Menschenverstand. Ein Niveau, das Medien, links-grüne Politiker und all die Klimaschützer fürchten. Es reicht nämlich schon, wenn die Leute nur begreifen, dass Klimaschutz nichts bringt, wenn er nicht weltweit von allen praktiziert wird. Die, die Opfer erbringen, wären dann die Dummen.

Je größer die Opfer, die konkrete Klimaschutz-Maßnahmen einfordern, desto schneller wird der Widerstand gegen den Klimaschutz anwachsen. Entsprechend wird die Begeisterung für Klimaschutz schnell der Ernüchterung weichen, sobald konkrete Maßnahmen und vor allem deren Folgen diskutiert werden.

Schon die Androhung erster Klimaschutz-Maßnahmen wird den Leuten bewusst machen, dass die radikale Ideologie der Dekarbonisierung vor allem Freiheit und Wohlstand kostet, aber begrenztes – nicht globales – Handel dem Klima völlig egal ist. Und die Leute werden endlich fragen: was bringt es, wenn Deutschland sich als „Vorreiter im Klimaschutz“ aufspielt? Die Welt wird uns sicher nicht folgen sondern uns auslachen, wenn wir ohne Not unseren Wohlstand für nichts opfern. Unser Niedergang würde zu einer weltweiten Warnung vor der Ideologie des Klimaschutzes.

Also fangt bitte endlich mit der Androhungen konkreter Maßnahmen an, damit die nervige, von unseren Medien und Politikern auf deppertem Niveau geführte Klimadebatte endlich wieder verschwindet. Es braucht nämlich nicht viel Hirn, um zu kapieren, wie schwachsinnig die meisten Forderungen der Klimaschützer sind. Es fehlt nur der Anstoß dazu, dass die Debatte auf vernünftiges Niveau gehoben wird. Daher meine Forderung: diskutiert endlich konkrete Maßnahmen!

Dekarbonisierung bedeutet Opfer und nicht Profit!

Die Behauptung, dass unsere Wirtschaft vom Klimaschutz profitieren würde, ist ein grünes Märchen, wie seinerzeit die linken Märchen über den Sozialismus. Die Wirtschaft hat noch nie von Zwangsmaßnahmen profitiert. Wäre Profit zu erwarten, bräuchte es keinen Zwang. Jedes Verteuern von Energie vertreibt Unternehmen dort hin, wo die Energie billiger ist. Wir verlieren dann nicht nur unsere Unternehmen, sondern auch unseren Einfluss auf andere Länder, Umweltstandards durchzusetzen. Regionaler Klimaschutz ist Selbstverstümmelung, der niemand folgen wird und die zuletzt den Klimaschutz selbst zerstört.

Der Irrglaube ans Elektroauto

Die Debatte um das Elektroauto ist der leuchtende Beweis dafür, wie gedankenlos die Debatte um den Klimaschutz bei uns geführt wird. Das Elektroauto verlagert lediglich die CO2-Emission auf die Stromerzeugung und verzögert damit jedes Abschalten eines Kohlekraftwerks, wodurch das Elektroauto die maximale CO2-Belastung verursacht und damit kontraproduktiv für Klima und Umwelt ist. Der Glaube an das Elektroauto ist ein Musterbeispiel dafür, wie tief ein Irrglaube in eine Gesellschaft eingetrichtert werden kann. Hiergegen kann eine ehrliche CO2-Steuer helfen, weil sie das Elektroauto weiter verteuert und uns so vom Irrglauben an das Elektroauto befreit. Also her mit einer CO2-Steuer !

Klimaschutz heißt Kernkraft

Zuletzt nervt die Heuchelei in der Debatte um die Dekarbonisierung, wenn es um die Kernkraft geht. Sie ist nämlich die einzige Energiequelle, die in nahezu beliebigem Ausmaß CO2 -freie Energie erzeugen kann. Ehrliche Klimaschützer sehen in ihr deshalb eine Lösung. Grüne und linke Ideologen lehnen sie aber pauschal ab. An der Atomenergie werden sich daher die Anhänger des Klimaschutzes bald in zwei Lager spalten. Die Einführung einer CO2-Steuer wird das beschleunigen, weil dann der bereits günstige Atomstrom noch konkurrenzfähiger wird. Keine Energiequelle profitiert von einer CO2-Steuer mehr, als die Kernkraft. Wem Klimaschutz wichtig ist, der muss auch über die Kernkraft reden, will er sich nicht unglaubwürdig machen.

Klimapolitik kann, wenn überhaupt, nur behutsam und global, aber sicher nicht radikal ablaufen. Radikale Maßnahmen werden Widerstand hervorrufen und den Klimaschutz als das brandmarken, was er ist: eine zwiespältige Ideologie, die ganz sicher nicht funktioniert, solange nicht die gesamte Welt an einem Strang zieht. Klimaforschung, Medien und Politik haben sich hier mit ihrer übertriebenen Hysterie in eine Glaubwürdigkeitsfalle verrannt, aus der sie nicht mehr ohne Schaden heraus kommen werden. Sie wissen längst, dass ihre Glaubwürdigkeit auf dem Spiel steht und rennen aus Verzweiflung weiter mit Volldampf gegen die Wand. Diese Wand ist der Versuch, Klimaschutzmaßnahmen durchzusetzen. Also fangt an damit!

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