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Fridays-for-Future und verantwortungslose Politiker

Unsere Kinder schicken wir in die Schule, damit sie möglichst früh grundlegendes Wissen erlangen. Der Mensch lernt auch nach der Schule sein ganzes Leben lang hinzu. Nur wer Wissen hat, glaubt nicht mehr jeden Unfug. Dass junge Leute, die in Großstädten aufgewachsen sind, wo der Strom einfach aus der Steckdose kommt, noch so manches Wissen fehlt, liegt in der Natur. Wer wenig weiß, ist besonders anfällig für einfach gestrickte Thesen.

Wenn Schüler die Schule schwänzen, um für mehr Klimaschutz zu „streiken“, mag das erst mal Aufmerksamkeit erregen, alleine weil die Idee irgendwie neu ist. Auf eine Demo statt in die Schule zu gehen, hat aber nichts mit Streiken zu tun. Schüler können nicht streiken, weil sie auch keinen Lohn erhalten. Sie schwänzen schlichtweg die Schule und schädigen am Ende sich selbst, weil sie in der Zeit nichts lernen.

Fridays-for-Future demonstriert eher Naivität als vernünftige Erkenntnisse. Die Ikone der Bewegung, die kleine Greta, ist kaum ein Symbol für großes Wissen. Woher sollte sie es in dem Alter auch haben? Ein kleines Mädchen wird vielmehr mit Unschuld und Unwissen in Verbindung gebracht. Dass es der Bewegung nicht um die Sache geht sondern vielmehr um grüne Ideologie, hat die Fridays-for-Future-Bewegung bereits selbst offenbart, indem sie der eigenen Ikone verbietet, in der Kernkraft einen vernünftigen Lösungsansatz für den Klimaschutz zu sehen. Die Kernkraft ist zweifellos die effektivste Möglichkeit für eine Dekarbonisierung einer Gesellschaft, aber sie ist Tabu-Thema der grünen Ideologen. Die Kinder von Fridays-for-Future verweigern sich somit einer Debatte in der Sache und lassen sich ganz offensichtlich für die grüne Ideologe instrumentalisieren.

Den politisch Korrekten kommt gerade recht, dass die kleine Greta am Asperger-Syndrom leidet, denn damit ist sie ein perfektes Opfer, das man erst gar nicht kritisieren darf, ohne gleich zum Klimaleugner verunglimpft zu werden. Kritik von außen wird nicht toleriert, man selbst diktiert aber, was richtig ist, sogar der eigenen Ikone. Dieses Muster ist längst bekannt, was ebenfalls offenbart, wer hinter Fridays-for-Future steckt. Naive Kinder, die nichts wissen und daher gutgläubig sind, lassen sich gerade da perfekt instrumentalisieren, wo vernünftiges Denken der Ideologie der Klimaschutz-Politik im Wege steht.

Die Fridays-for-Future-Demos zeigen vielleicht ein wenig, wie gespalten unsere Gesellschaft inzwischen ist, einerseits in die Naiven, die jeder idiotischen Hysterie hinterherlaufen und auf der andren Seite die Nachdenklichen, die zu verhindern versuchen, dass Erstere den erlangten Wohlstand und Frieden unserer Gesellschaft unsinnig aufs Spiel setzen.

Sofern diese Kinder meinen, dass sie mit ihrer Aktion unsere Zukunft verbessern würden, entpuppt es sich m Ende als das was es im Kern ist: eine naive Veranstaltung, die sich von einer hysterischen Ideologie vor den Wagen spannen lässt. Sie mögen aus ihrer Naivität glauben, ihre Zeit sinnvoll für ihre Zukunft einzusetzen, gefährden stattdessen aber die eigene Zukunft, indem sie die Schule schwänzen, wo sie das lernen sollten, was ihnen an Wissen ganz offensichtlich noch fehlt.

Den Kindern kann man damit aber nur Naivität vorwerfen. Die Medien, die dieser Bewegung unverdiente Aufmerksamkeit schenken und sie damit geradezu promoten, machen sich hier jedoch verdächtig, gezielt Propaganda für die grüne Ideologie zu machen. Höchst fragwürdig wird es allerdings, wenn Politiker diese Bewegung loben und den Verstoß des Schulschwänzens kritiklos hinnehmen und damit sogar adeln. Wer als Politiker das Schulschwänzen hier kritiklos hinnimmt, fördert Fehlverhalten der Kinder und handelt meines Erachtens mindestens verantwortungslos.

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