ENERGIEWENDE

Es gibt wenige Themen, die so ideologisiert sind, wie die Energiewende. Politik, Medien und vor allem die entsprechenden Interessenverbände geben sich gerne so, als ob die deutsche Energiewende ein unumstritten erfolgreiches Projekt sei. Dass dem aber nicht mehr so ist, dürfte jedem bewusst sein. Unter Fachleuten ist sie sogar ziemlich umstritten. Hierfür gibt es handfeste Gründe: der sture Ausbau der unsteten Energiequellen Sonne und Wind geht mit gewaltigen Problemen einher, die gerne verschwiegen oder einfach stur ignoriert werden. Dennoch ist nicht alles falsch an der Energiewende. Es muss nur endlich auf die Fehler reagiert werden. Ansonsten ist das angebliche Erfolgsprojekt auf dem besten Weg zu einer gigantischen Pleite zu werden.

Bei unserer Stromversorgung geht es nicht um ein Endweder-oder. Statt einem sturen Weiter-so, braucht es eine kluge Integration der bereits aufgebauten EE-Anlagen. Soll das Projekt nicht scheitern muss eine weitere Preisexplosion verhindert und die Chancen genutzt werden.

Weil es bei der Energiewende und den Erneuerbaren Energien inzwischen um enorm viel Geld geht, traut sich leider kaum mehr einer, die Wahrheit auszusprechen. Opptortunissmus bestimmt längst das Handeln. 

Das Ziel: Die Probleme verstehen um die Weichen richtig zu stellen

Es ist nicht das Ziel von unverzerrt.de, die Energiewende per se als schlecht oder falsch dar zu stellen. Im Nachhinein weiß man sowieso alles besser. Es geht vielmehr darum, nun die Weichen richtig zu stellen, um das, was mit der Energiewende bereits geschaffen worden ist, so sinnvoll wie möglich zu nutzen. Sie eröffnet durchaus auch Chancen, die bisher leider weitgehend vertan wurden.

Ohne ein Verständnis der Fehler, Schwächen und Stärken eines Systems, kann man nicht vernünftig reagieren. Wir erklären daher die kritischen Punkte dazu. Wie sieht die aktuelle Situation aus und wo kommen wir hin, wenn wir einfach nur so weiter machen?

Erster Schritt: Probleme benennen und analysieren

Ein Sprichwort sagt: „Wer nichts weiß muss glauben“. Spätestens wenn die Probleme nicht mehr zu übersehen sind, ist es höchste Zeit, damit aufzuhören,

Das Problem benennen: die Energiewende wird von ihren Kosten aufgefressen werden

Ein bekanntes Sprichwort sagt: „Wer nichts weiß muss glauben“. Und ganz offensichtlich GLAUBEN immer noch zu viele an das Funktionieren der Energiewende. Aber eben nur deshalb, weil sie einfach nichts über sie WISSEN. Nur warum regt sich auch jetzt kein Widerstand, wo sich langsam die Hinweise häufen, dass so einiges im Argen ist. Die Antwort ist vermutlich recht einfach: es fehlt komplett an Wissen, schlichtweg an jeglichem nötigen Verständnis. Vor einem solchen Hintergrund ist es für die Lobbyisten der regenerativen Energien ein leichtes Spiel, uns mit Märchen abzuspeisen, die die Energiewende in den schönsten Farben darstellt, obwohl es in der Realität zappendüster aussieht.

Wieso auch sollte man gegen die Energiewende sein? Sie ist doch gut für das Gewissen? Und wem tut sie weh? Wenn der Deutsche keine Ahnung von irgendwas hat, lässt er sich von seiner Angst leiten. Und wieso sollte man vor der Energiewende Angst haben? Vor der Kernkraft haben vor allem die Angst, die sie nicht verstehen. Und genau diese Angst wird auch die Energiewende einholen. Nämlich die Angst, dass uns bald die Kosten der Energiewende auffressen werden. Und diese Angst wäre tatsächlich auch berechtigt.

Denn spätestens wenn sich die Hinweise häufen, dass die Energiewende unseren Strompreis in ganz andere Höhen treiben wird, als man glaubte, werden die Leute plötzlich beginnen, nachzudenken. Jeder bekommt mit, dass der Strompreis immer weiter steigt, obwohl uns die Energiewende nicht viel kosten sollte. Das EEG sollte nur als Anschubfinanzierung fungieren, ist aber stattdessen zu einem festen Umverteilungssystem geworden. Jeder weiß, dass es nachts keinen Sonnenschein gibt und im Süden von Deutschland nicht viel Wind weht. Aber in 2014 wurden so viele Windkraftwerke wie noch nie gebaut. Die Energiewende sollten die CO2-Emissionen senken. Stattdessen steigen die Emissionen, weil wir Kernkraftwerke abschalten und noch mehr Strom aus Kohle erzeugen…

…der Strom ist bei uns jetzt schon extrem teuer, aber die Energiewende zeigt keine echten Erfolge. Was ist los?

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Daten und Erläuterungen

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Der Zielkonflikt in der Energiewende

Zwei ZIELE, die sich im Wege stehen Die Energiewende verfolgt eigentlich zwei Ziele. Einerseits will man aus der Kernenergie aussteigen. Und gleichzeitig soll sie die Kohlendioxid-Emissionen reduzieren. Die Atomkraft ist aber die effizienteste CO2-freie Energie. Ihre Abschaltung läuft daher gegen das zweite Ziel der Energiewende, den sogenannten Klimaschutz. Hieraus ergibt sich ein Zielkonflikt, über den …

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