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Der Klimaschutz lässt die Grünen jubeln – und bald heulen?

Erstmal gratuliere ich den Grünen für den Wahlerfolg gestern!

Doch jetzt müssen sie liefern. Und das wird nicht einfach. Die Sache mit dem Klimaschutz hat es nämlich in sich. Zudem ist der Wahlerfolg auch der aktiven Mithilfe der Medien zu verdanken, ganz vorne weg der Öffentlich-Rechtlichen. Wo aber sehe ich das Problem der Grünen?

Ganz einfach: mit Klimaschutz wird niemand langfristig gewinnen, auch das Klima nicht, wenn nicht die ganze Welt mit macht. Regional begrenzter Klimaschutz wird vor allem Verlierer produzieren. Genau das wurde bisher von den Medien ausgeblendet: wo war die Kritik auf all die albernen Klimaschutz-Forderungen? Nein, nein, WIR müssen jetzt ganz schnell den Planeten retten, Klimaschutz sofort!

Dass Klimaschutz aber etwas Globales ist, das haben die Medien, die Schüler und die Grünen wohl noch nicht begriffen? Glauben sie wirklich, dass WIR allein dem Klima irgendwie helfen können, wenn wir unsere 2% des menschlichen Beitrags reduzieren, während der Rest der Welt ein Mehrfaches davon zusätzlich in die Atmosphäre pustet? Fakt ist: WIR alleine können hier tun was wir wollen, es wird dem Klima total egal sein. Und das ist das große Hauptproblem des Klimaschutzes, das Problem-Nr.1!

Wer beim Klimaschutz was bewirken will, muss den Energieverbrauch drastisch senken. Das erreicht man nur über eine extreme Verteuerung der Energie, die jeder von uns spüren muss. Andernfalls gibt es keine Wirkung. Also bittere Opfer erbringen! Da in den Medien nur der Strom- und Spritverbrauch angesprochen wird, hier nun ein Blick dahin, wo es richtig weh tun wird: beim Energieverbrauch fürs Heizen und Warmwasser. Die Kosten hierfür werden explodieren, da Wärmenergie noch unbesteuert und billig ist. Der Klimaschutz muss das beenden. Heizen und Warmwasser wird um ein Vielfaches teurer werden. Das kann schnell dreistellige Beträge im Monat bedeuten, womöglich gar mehrere tausend Euro im Jahr pro Haushalt. Ziemlich fettes Opfer, oder? Noch nie davon gehört? Haben die Medien das für die Grünen verschwiegen? Egal, damit sind wir bei Problem Nr. 2: es wird bittere Opfer kosten (für nichts!).

Hinzu kommt: der Klimaschutz ist nicht sozial, sonst wirkt er nicht. Die Verteuerung der Energie muss so bitter sein, dass sie möglichst Viele zum Einsparen zwingt. Daher wird Klimaschutz so richtig unsozial, weil er die Reichen sowieso nicht juckt, die können es sich leisten. All das scheint die Linke bis heute nicht begriffen zu haben, weshalb sie die nächste Partei sein wird, die jetzt mit dem Klimaschutz dem Trend der SPD folgen wird. Klimaschutz hilft nur dem Original der Ökopartei. Das wäre dann Problem Nr.3: Klimaschutz ist unsozial.

Und nun zu unseren jubelnden Grünen und den Fridays-for-Future-Schülern, weil sie so fleißig aktives Handeln fordern, will ich hier mal ihre Opfer skizzieren: nehmen wir das Internet, das bereits fast 2,5-mal soviel CO2 verursacht, wie der gesamte Flugverkehr. Will man den Energieverbrauch durch das Internet reduzieren, muss man die Datenübertragung und die Abfragen drosseln. Und das erreicht man nur, wenn man die Internet-Kosten wieder nach Übertragungsmenge berechnet und Flatrates verbietet (Verbieten ist ja das, was die Grünen besonders gut können!). Und aua, das wird richtig teuer, vor allem Streaming wird unbezahlbar. Hoppla, der bekannt gewordene Youtuber Rezo fordert mit dem Klimaschutz also sein eigenes Aus. Obwohl, kurze Videos in niedriger Auflösung gehen vielleicht noch, werden aber trotzdem richtig teuer. Klimaschutz ist nicht nämlich nicht nur „Weniger ist Mehr“, es ist auch noch ein „Zurück in die Vergangenheit“. Fridays-for-Future fordern einen Rückschritt in die Vergangenheit, LOL!

Der Klimaschutz wird den Grünen sicher viel Spaß bereiten, der die Grünen entzaubern dürfte, wie ihre Ideologie wirklich ist:

  • wirtschaftsfeindlich: „weniger ist mehr“, Energieverteuerung vertreibt die Industrie, die Energiewende
  • wissenschaftsfeindlich: pauschal gegen Kernkraft und vor allem Gentechnologie, Förderung von Pseudowissenschaften
  • innovationsfeindlich: pauschale Verbote von Technologien z.B. Verbrennungsmotor. Planwirtschaft
  • freiheitsfeindlich: Einschränkung der Mobilität, Überwachung des Lebens für CO2 -Fußabdruck, sowie all die grünen Verbote
  • gegen freie Meinungsäußerung: Meinungen, die nicht ihrer Ideologie entsprechen, werden pauschal als „rechts“, „rassistisch“ oder „hate speach“ erklärt, und die Gegner zu „Klimaleugner“ oder „Rassist“ verunglimpft
  • unsozial: Begrenzung von Mobilität und Energieverteuerung treffen vor allem die Geringverdiener

So, dann mal viel Spaß mit der grünen Klimaschutz-Politik!

Und allen anderen Parteien kann ich nur raten, mal den vernünftigen Menschenverstand zu benutzen, bevor sie dem Wahnsinn unüberlegt hinterher laufen.

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